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  • Dr. Markus Ziegler

Entsorgung von medizinischen Schutzmasken.

Aktualisiert: Mai 14

Medizinische Atemschutzmasken werden aus technischen Vliesstoffen gefertigt. Um den größtmöglichen Schutz zu gewährleisten wird Mikroplastik verarbeitet. Mikroplastik sind feste, unlösliche, partikuläre und nicht biologisch abbaubare synthetische Polymere in einem Größenbereich von weniger als 5 Millimetern bis 1.000 Nanometer.

Mikroplastik gelangt durch das Abwasser in die Meere und wird auf diese Weise verfügbar für Meeresorganismen wie Zooplankton, Muscheln, Würmer, Fische und Säugetiere. Je kleiner die Kunststoffpartikel sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit der Aufnahme. Dies kann passiv durch Filtration geschehen oder dadurch, dass Lebewesen die Kunststoffpartikel mit Nahrung verwechseln oder Tiere fressen, die bereits Kunststoffe aufgenommen haben. Die Auswirkungen der Aufnahme von Kunststoffen reichen von Gewebeveränderungen bzw. Entzündungsreaktionen und toxikologischen Auswirkungen bis hin zu inneren Verletzungen und Todesfällen. Des Weiteren reichern sich Umweltgifte an der Kunststoffoberfläche an, welche bei der Aufnahme in den Organismus wieder freigesetzt werden können.

Atemschutzmasken und OP-Masken gehören in den Hausmüll

Deshalb dürfen gebrauchte Masken aus Umweltschutzgründen auf keinen Fall in die Umwelt gelangen. Auch im Altpapier haben gebrauchte medizinische Masken nichts verloren. Sie gehören zur fachgerechten Entsorgung entweder in den Restmüll oder im Falle einer wahrscheinlichen Kontamination als medizinischer Sondermüll in Müllverbrennungsanlagen, wo sie bei hohen Temperaturen verbrannt werden.






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